Gynäkologie und Geburtshilfe
Behandlung bösartiger Tumoren
Wir bieten alle modernen und radikalen Operationsformen bei Krebserkrankungen des weiblichen Genitale an. Darunter fallen Brustkrebs, Eierstocks-, Eileiter-, Gebärmutter-, Gebärmutterhalskrebs und die Krebserkrankungen von Scheide und der Schamlippen. Dabei wird in der Regel das erkrankte Organ und die das Gebiet versorgenden Lymphknoten entfernt.
- Die Therapie erfolgt nach modernsten Standards. Zur Planung erfolgen Konferenzen mit allen beteiligten Fachrichtungen, wie Pathologe, Onkologe, Radiologe und Strahlentherapeut. In speziellen Fällen operieren wir zusammen
mit Chirurgen und Urologen.
- Alle vorliegenden Befunde und Ergebnisse werden mit Ihnen offen und ehrlich
in ihrer Tragweite besprochen. Gerne sind wir bereit, Ihre Angehörigen in die Gespräche mit einzubeziehen.
- Die Durchführung der oft anspruchsvollen Operationen ist bei uns „Chefsache“.
- Herr Dr. Bernhard Uhl besitzt die Schwerpunktbezeichnung „Gynäkologische Onkologie“ , die ihn als versierten operativen und konservativen Therapeuten ausweist.
Die häufigsten Krebsarten in der Frauenheilkunde und ihre Symptome sind:
- Brustkrebs (Mammakarzinom):
In der Regel wird bei der Selbstuntersuchung der Brust oder vom Frauenarzt ein Knoten in der Brust getastet oder in der Mammographie fällt so genannter Mikrokalk auf. In unserer Abteilung wird unter Zuhilfenahme des Ultraschalls der Knoten dargestellt und dann mit einer kleinen Nadel eine Probe entnommen (Jet-Biopsie). So können wir bereits vor der eigentlichen Operation eine feingewebliche Untersuchung veranlassen und sehen ob es sich tatsächlich um „Krebs“ handelt. Vor jeder Krebsoperation führen wir eine Blutentnahme, Röntgen der Lunge, Knochenszintigraphie und Ultraschalluntersuchung des Bauches durch.
- Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom):
Der Eierstockkrebs hat keine typischen Anzeichen. Meistens wird ein suspekter Befund vom Frauenarzt im vaginalen Ultraschall erhoben. In diesem Fall würde Ihr Frauenarzt Sie zur weiteren Abklärung ins Krankenhaus einweisen. Hier werden dann verschiedene weiterführende Untersuchungen wie ein Kernspintomogramm oder ein Computertomogramm (CT) durchgeführt. Mit Hilfe dieser Befunde kann die Operation und das weitere Vorgehen geplant werden.
- Gebärmutterkrebs (Endometriumkarzinom):
Der „Gebärmutterkrebs“ ist in der Regel ein Gebärmutterschleimhautkrebs. Meist wird er im frühen Stadium vom Frauenarzt beim vaginalen Ultraschall erkannt; Blutungen nach den Wechseljahren sollten immer abgeklärt werden. In jedem Fall sollte eine Ausschabung der Gebärmutter durchgeführt werden, um so feingeweblich die Diagnose zu sichern. Glücklicherweise hat aber nur ein kleiner Teil der Frauen mit Blutungen oder sonografisch auffälligen Befunden eine bösartige Erkrankung.
Sollten bösartige Zellen in der Ausschabung gefunden werden, so muß je nach Stadium das weitere Vorgehen geplant werden.
- Gebärmutterhalskrebs (Cervixcarzinom):
Ihr Frauenarzt entnimmt bei der Krebsvorsorge eine Probe vom Gebärmutterhals und untersucht diese (Zytologie). So gelingt es, diesen Krebs meistens schon in einer sehr frühen Phase zu erkennen, in der er heilbar ist. Sollte in dem Abstrich ein verdächtiger Befund vorliegen, so muß ein Gewebskegel (Konisation) vom Muttermund entnommen werden um das suspekte Areal zu entfernen aber auch um eine genaue feingewebliche Untersuchung durchführen zu können. Meistens ist dieser Eingriff gleichzeitig die abschließende Behandlung und Sie müssen nur noch regelmäßig zu den Krebsvorsorgeuntersuchungen gehen. Sollte der Krebs etwas fortgeschrittener sein, so wird anhand des Befundes die weitere Operation geplant.
Bei jeder Krebserkrankung wird nach der Operation in einer interdisziplinären Tumorkonferenz der Befund diskutiert und von allen gemeisam eine Empfehlung ausgesprochen.
Danach setzten wir uns mit Ihnen zusammen, um gemeinsam das weitere Vorgehen zu besprechen und zu planen.