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Medizinische Bereiche

Innere Medizin

Medizinische Schwerpunkt: Endoskopie
Diagnostische Endoskopie:
  • Bei endoskopischen Untersuchungen kann der Arzt den Patienten "von innen anschauen". Dies geschieht in der Regel mit Hilfe von beweglichen "bleistiftminen- bis kleinfingerdicken Schläuchen", an deren vorderen Ende eine bildgebende Optik angebracht ist. Das Bild erscheint auf einem fernsehähnlichen Monitor. Hier können sehr frühzeitig Unregelmäßigkeiten in der Speiseröhre, im Magen, Darm, in den Lungen oder in den Gallenwegen erkannt werden. Das hochauflösende endoskopische Bild ermöglicht dem Arzt, Veränderungen im Bereich von
    0,1 - 1 mm zu erfassen.
    Während der Untersuchung besteht die Möglichkeit, gezielt Gewebeproben zur mikroskopischen Untersuchung zu entnehmen. Durch die Kombination von hoher Bildauflösung und gezielter mikroskopischer Untersuchung ist eine frühzeitige Diagnosestellung möglich, die gerade bei den bösartigen Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes für die Heilungsaussichten entscheidend ist. Von professionellen und erfahrenen Untersuchern nach ausführlicher Aufklärung des Patienten ausgeführt, sind die Risiken bei solchen Untersuchungen gering.
Therapeutische Endoskopie:
  • Die technische Entwicklung hat die endoskopischen Möglichkeiten immer weiter verfeinert. Dies führt mittlerweile zu Behandlungsmethoden, die früher nur chirurgisch möglich waren. Seit Mitte der 70er Jahre können Polypen (Wucherungen, Vorwölbungen) im Magen und im Dickdarm endoskopisch entfernt werden. Auch die Einmündungsstelle des Gallenganges in den Zwölffingerdarm kann durch die sogenannte Papillotomie erweitert werden, so dass im Gallengang befindliche Gallensteine entfernt werden können. Diese Methode ermöglicht es auch, enge Stellen im Gallengang und im Gang der Bauchspeicheldrüse mit Hilfe von Übergangsröhrchen auszugleichen.
Therapie bei Magendarmblutungen:
  • Magendarmblutungen können im Rahmen einer Magen- bzw. Darmspiegelung nicht nur lokalisiert, sondern auch gestillt werden. Dies geschieht durch Unterspritzung mit gefäßverengenden Substanzen oder gerinnungsfördernden Medikamenten (Fibrinkleber), durch Aufbringen von kleinen Metallzangen (Clips) auf blutende Gefäße, die an der Blutungsstelle verbleiben oder durch abschnürende Gummibandligaturen bei Krampfadern der Speiseröhre. Durch diese Methoden wurden die Anzahl notwendiger Operationen bei Blutungen des Magen-Darm-Traktes erheblich gesenkt.
Fremdkörperentfernung:
  • Mit speziellen Fasszangen können Fremdkörper aus Lunge oder Magen entfernt werden.