Strukturierte Facharztweiterbildung

Auskunft

Für nähere Informationen stehen Ihnen unser Chefarzt Dr. Wolfgang Zinser sowie unser Assistenzarzt Florian Glahn unter der Telefon-Nr. 0 20 64 / 44 10 32 gerne zur Verfügung.

Wir über uns

Was erwartet Euch als Assistenzärzte in der Weiterbildung und im Alltag

Bericht der Weiterbildungsassistentin Anke Hagen

Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Chefarzt Dr. Wolfgang Zinser, umfasst 50 Betten und versorgt jährlich etwa 15.000 Notfallpatienten ambulant sowie etwa 2.000 Patienten stationär bei orthopädischen Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates und nach Sport- und Unfallverletzungen.

Wir sind ein motiviertes und nettes Team und leben flache Hierarchien. Jeder kann und soll hier seinen eigenen Beitrag zur Entwicklung der Abteilung leisten. Die Abteilung hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark weiterentwickelt und genießt einen guten Ruf bei Patienten und Niedergelassenen.

Zur Abteilung gehören: 1 Chefarzt, 3 Oberärzte, 1 Fachbereichsoberarzt Wirbelsäule und 8 Assistenzärzte.

Fort- und Weiterbildung

In der Ausbildung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie wird hier sehr viel Wert auf selbständiges Arbeiten in allen Bereichen (Station, OP, Sprechstunden, Ambulanz) gelegt. Dies wird vom Chefarzt und von den Oberärzten gefördert, die einem bei Problemen oder Fragen jederzeit zur Seite stehen.

Die Möglichkeit, operative Eingriffe entsprechend dem Weiterbildungsstand selbständig oder unter fachärztlicher Anleitung durchzuführen, ist überdurchschnittlich groß. Die Anzahl der von der Ärztekammer geforderten Operationen wird eigentlich locker erreicht und eher deutlich übertroffen. Klar ist dafür auch engagiertes und konzentriertes Arbeiten für die Patientenversorgung gefordert – macht man dann aber auch gern!

Im Rahmen des Weiterbildungsprojektes des Krankenhausträgers GFO „Strukturierte Facharztweiterbildung“ haben die leitenden Ärzte der Abteilung an den Fortbildungsmaßnahmen und Supervisionen teilgenommen. Es gibt ein strukturiertes Einarbeitungs- und Ausbildungskonzept, das in jährlichen Gesprächen mit dem Chefarzt und dem ausbildenden Oberarzt überprüft und unter Berücksichtigung des aktuellen Weiterbildungsstandes angepasst wird. Spezielle Wünsche oder Ziele werden festgelegt und gezielt gefördert.

Damit die hohen Qualitätsansprüche auch in Zukunft erfüllt werden können, sieht man sich verpflichtet, die Ausbildung, Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiter sowohl finanziell als auch organisatorisch in eigens dafür aufgelegten klinikübergreifenden Projekten (Weiterbildungsprojekt der GFO), internen Veranstaltungen und externen Fortbildungsveranstaltungen zu fördern. Zu den großen Fach-Jahreskongressen läuft beispielsweise reduziertes Sprechstunden- und OP-Programm, damit möglichst viele Ärzte teilnehmen können. Eine Abteilungsbibliothek mit der aktuellsten nationalen und internationalen Literatur und wissenschaftlichen Zeitschriften sichert den Wissensstand der aktuellen Medizin sowie neuer innovativer Entwicklungen. In den wöchentlichen „Journal-Clubs“ werden die neuesten wissenschaftlichen Artikel vorgestellt und gemeinsam diskutiert. An jedem 2. Mittwoch im Monat wird eine längere 45minütige Fortbildung organisiert. Der OP geht an diesen Tagen später los, damit jeder teilnehmen kann.

Die Teilnahme an externen Fortbildungen wird, entsprechend dem Ausbildungsstand und evtl. Spezialisierungswünschen gern ermöglicht. Das Interesse an Publikationen sowie die Teilnahme an Studien ist gewünscht und wird ausdrücklich unterstützt und gefördert. Aktuell laufen Nachuntersuchungen zur Endoprothetik und Hüftarthroskopie. Ab Herbst 2010 nehmen wir an 2 Multicenterstudien zum Thema Knorpel (ACT und kons. Knorpeltherapie) teil. Das ist das Spezialgebiet des Chefarztes.

Bei weiteren Fragen oder Interesse an unserer Abteilung stehen Euch als assitenzärztl. Ansprechpartner zur Verfügung: Assistentensprecher Herr Florian Glahn Tel. 02064-4417224.

Der Chefarzt Dr. Zinser verfügt über die volle Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Außerdem bestehen 2 weitere Jahre Weiterbildungsermächtigung für die Zusatzbezeichnung „Spezielle Unfallchirurgie“. Weiterbildungsermächtigter ist hier Dr. B. Jacoby, leitender Oberarzt der Orthopädie/ Unfallchirurgie. Die Basisausbildung im „ Common Trunk“ ist über den Chefarzt der Allgemeinchirurgie, Dr. Schweden sowie über den leitenden Oberarzt der Orthopädie und Unfallchirurgie, Dr. Jacoby für die volle Weiterbildungszeit (2 Jahre) gewährleistet.

Nicht zuletzt haben wir ein interessantes Leistungsspektrum zu bieten, was für ein „Stadtkrankenhaus“ dieser Größe schon außergewöhnlich ist:

  • Knorpelzelltransplantation:
    Als überregionales Zentrum für knorpelreparative und gelenkerhaltende Verfahren incl. Gewebeneuzüchtung ist die Abteilung als eine der wenigen in Deutschland in der Lage 3 unterschiedliche von der Landesregierung NRW genehmigte Verfahren zur autologen Knorpelzelltransplantation bei lokalisierten Knorpelschäden an Kniegelenk und anderen Gelenken durchzuführen.
  • Hüftgelenksarthroskopie:
    Eine weitere überregionale Spezialität stellt die Hüftgelenksarthroskopie bei frühen Verschleißveränderungen, bestimmten Veränderungen und dem so genannten „Impingement“ (engl. „Zusammenstoß“ = Einklemmung, Engesyndrom) – Cam-Impingement, Pincer-Impingement- dar. Hier können wir mittlerweile auf eine hohe Patientenzahl und gute klinische Erfahrungen seit 2004 zurückblicken.
  • Sportmedizin:
    Die Nähe zur Sportmedizin zeigt sich in der Tatsache, dass fast alle ärztlichen Mitarbeiter aus dem ehemaligen Hochleistungssport stammen und/oder in Sportvereinen etabliert sind, sei es als Mannschaftsbetreuer oder aktives Mitglied. Das bedeutet auch, dass gerade die arthroskopischen Eingriffe aller Gelenke incl. Meniskus-, Knorpel- und Kreuzbandverletzungen am Knie, sowie Sehnenrisse und Instabilitäten (nach Verrenkungen) der Schulter in modernen Techniken zum Standardrepertoire gehören.
  • Endoprothetik:
    Im Bereich des Gelenkersatzes nutzen wir – wo wissenschaftlich sinnvoll – die Computernavigation als zusätzliches Präzisionstool. Modernste und bewährte Gelenkprothesen am Knie, der Hüfte, der Schulter und dem Sprunggelenk aus Materialien, die einen langen Halt versprechen, kommen zum Einsatz. Wir versprechen uns dadurch bessere Mobilität und längere Haltbarkeit.

Zusammenfassend dürft Ihr in Eurer Weiterbildungszeit erwarten:

  • Weiterbildungscurriculum (Logbuch) entsprechend der neuen WBO
  • Strukturierte Mitarbeitergespräche, OP-Testate
  • Überdurchschnittliche Möglichkeiten zu eigenständigem angeleitetem Operieren
  • Wöchentlicher Journal Club (Diskussion aktueller Fachliteratur)
  • Monatliche Fortbildungsstunde (Op geht später los!!!)
  • eigene Bibliothek, Up-to-Date-Zugang, Online-Literaturrecherche,
    Inhouse-CME-Fortbildungen
  • Entlastung des Ärztlichen Dienstes von administrativen Tätigkeiten
    durch 2 Stationsassistentinnen
  • Arbeiten in einem engagierten, erfahrenen, kollegialen Team

Der Chef legt Wert darauf, dass jeder Interessent oder Bewerber einen Tag hospitiert. Das hat sich sowohl für den/die Bewerber/in sehr bewährt und niemand „kauft die Katze im Sack“. Man kann besser sehen, ob man zueinander passt.

Bewerbungen an Abteilung oder Personalabteilung:
Herr Degenhardt
Dr. Otto-Seidel-Strasse 31-33
46535 Dinslaken

Hospitationsanfragen an Sekretariat Orthopädie und Unfallchirurgie
Frau Krebs, Tel: 0 20 64 / 44 10 32

Für weitere Fragen steht der Chefarzt Dr. Zinser gerne zur Verfügung
Tel.: 0 20 64 / 44 10 32

St. Vinzenz-Hospital
Dr.-Otto-Seidel-Straße 31-33 | 46535 Dinslaken
Tel.: 0 20 64 / 44 - 0 Fax: 0 20 64 / 44 - 19 04
E-Mail: info(at)st-vinzenz-hospital.de | Internet: www.st-vinzenz-hospital.de

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